Dienstag, 12. Februar 2008

Hutzelfeuer überall im ehemaligen Hochstift Fulda

Am Sonntag wurde im Fuldaer Land die alte Tradition gepflegt den Winter auszutreiben. Das wird alljährlich am ersten Sonntag nach Aschermittwoch gemacht.

Ich habe eben mal schnell nach Hutzelfeuer im Internet gesucht und bin auf einen Eintrag in der Wikipedia aufmerksam geworden, der noch einmal viele interessante Punkte zusammenfasst.

Tradition im "Land der Buchen" rund um das Fuldaer Hochstift - Alter Brauch den Winter auszutreiben der aus der Zeit vor der Christianisierung stammt - Hutzeln - Essen von gedörrten Birnen und Zwetschgen und auch Hutzelkräppeln - Verwendung von Weihnachtsbäumen, die von der Hutzeljugend meisst eingesammelt werden als Grundstock für den Holzhaufen - Herumziehen durchs Dorf und gemeinsames Anstecken des Hutzelfeuers am Abend

Eine Hutzelpuppe wird aber nicht in jeder Ortschaft oben auf den Holzhaufen gestellt und zusätzlich kann man sich auch am Feuer oft eine Bratwurst oder ähnliches schmecken lassen.

Sehr schön ist es auch an diesem Abend in die Ferne zu Blicken. Die Zeiten, wann so ein Feuer angesteckt wird, sind von Dorf zu Dorf unterschiedlich. Deshalb kann man gleichzeitig mehrere Feuer brennen sehen oder auch zeitversetzt das Aufflammen einzelner Lichtkegel in der Dunkelheit beobachten.

Die Feuer von Rönshausen und Lütter und auch einige weiter in der Rhön sind vom Welkerser Hutzelfeuer, dass von der Jugendfeuerwehr Welkers aufgebaut wurde, sehr gut zu erkennen.

Hier ist mal ein Bild vom Hutzelfeuer in Welkers, dass ich am Sonntag abend besucht habe.


Ein paar weitere Eindrücke vom Hutzelabend aus der Region kann man sich auch bei den Leserfotos von Osthessen-News anschauen.

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