Montag, 28. April 2008

Zugunglück bei Fulda - Schafherde bringt ICE zur Entgleisung

Die Feuerwehr aus Kalbach (Bilder der FFW Mittelkalbach vom Einsatz) war die erste am Unglücksort, nachdem die Meldungen über das Zugunglück in den Leitstellen eingegangen sind. Viele Einsatzkräfte waren vor Ort und glücklicherweise sind bei dem Unfall - nicht wie damals beim schweren Zugunglück von Eschede - wenige Personen "nur" verletzt worden.

Bei diesem Unglück sieht man wieder einmal wie wichtig entsprechende Übungen von Rettungskräften (Feuerwehr, THW, Rotes Kreuz u.a.) mit realistischen Szenarios sind. Bei einer großen Notfallübung im Jahr 2003 war genau solch ein simulierter ICE-Unfall an dem Tunnel das zugrundeliegende Szenario.
Abläufe beim Rettungseinsatz und Optimierungen bei der Verwendung der eingesetzten Resourcen haben hier im Vorfeld schon geprüft werden können. Bei dem Zugunglück am Wochenende hat sich der Einsatz von großen Notfallübungen bestätigt.

Auf den Internetseiten der Feuerwehr Neuhof kann man sich Bilder und Informationen der der damaligen Übung am Landrückentunnel, der mit 10.779 Metern der längste Tunnel Deutschlands ist, anschauen.

Das Unglück, das durch eine Schafherde verursacht wurde, hätte wirklich auch böse Enden können, Der Zug hätte sich beispielsweise quer stellen oder die Einfahrt in den Tunnel nicht klappen können. Das möchte ich mir gar nicht vorstellen, was dann passiert wäre.

Wer mit der Bahn von Fulda nach Süden fährt, muss sich auf die Umleitung und die damit verbundenen längere Reisezeit (ca. 20-40 Minuten) einstellen.
Heute morgen mit dem ersten Pendlerzug nach Würzburg, sind wir die alte Bahnstrecke über Neuhof nach Gemünden gefahren. Nach Gemünden ist der ICE dann wieder auf die Schnellstrecke gewechselt. gefahren.
Hiweis von Robert:
Der Zug fährt somit über Fulda - Flieden - Elm - Jossa dann in Burgsinn auf die Schnellstrecke.
Die Fahrtzeit hat heute Morgen ca. 25 Minuten gedauert.

Die Strecke bleibt nun bis auf weiteres gesperrt. Bei den Arbeiten der Bahn, die rund um die Uhr gehen, hoffe ich, dass schnell die Strecke wieder wie gewohnt genutzt werden kann. Hoffentlich ist die Statik des Tunnels nicht betroffen, denn dann könnten aus den wenigen Tagen auch Wochen werden, sollte er saniert werden müssen.

Ich bin gespannt wie die Ermittlungen zur Unfallverursachung sich entwickeln und wie die Schafherde genau vor diesen Tunneleingang gekommen ist. Sollte da jemand mitgeholfen haben, dass die Schafherde aus ihrem Gehege rausgekommen ist, kann derjenige sich schon mal "warm anziehen".

Ich stimme mit Michael Tillmann von der Fuldaer Zeitung in seinem Kommentar zum Unglück absolut überein, dass hier bei der Überwachung von Tunneln bzw. der Bahnlinien etwas getan werden muss. Bewegungsmelder oder Videoüberwachung sind vielleicht ein Mittel solche Unglücke in Zukunft verhindern zu können.

Wer sich in der Medienlandschaft ein wenig noch zu dem Thema informieren und einlesen möchte kann das bei der Fuldaer Zeitung unter anderem hier und hier (inklusive Videobericht) tun oder im Medien-Überblick mit Google News.

Freitag, 25. April 2008

20 Cent pro Kiste - Bier hilft dem Biosphaerenreservat Rhoen

"Krombacher retten den Regenwald|Hochstift und Will-Bräu unterstützen Biosphärenreservat Rhön|Gute Sache sich regional zu engagieren", so ist es mir heute Morgen durch den Kopf gegangen als ich im Zug die Fuldaer Zeitung gelesen habe. Ich habe das auf dem Fulda Channel von Jaiku schnell festgehalten.

Die Hochstift und die Will-Bräu wollen für jeden Kasten, der vom 5. Mai bis 15. Juni gekauft wird, 20 Cent für das Biosphärenreservat Rhön spenden.

Wie im Artikel von Volker Nies zu Lesen ist, soll mit dem erhofften Erlös von 10 000 bis 15 000 Euro, der durch den Kistenverkauf von Hochstift Pils, Radler, Gold, Schwarzer Hahn, Will-Pils, Will-Pils de Luxe, Rhön Radler und Original Bayerisch Will-Weizen, angepeilt wird, die Erforschung und Erhaltung von Quellen in der Rhön gefördert werden.

Das ist für die Region gut und natürlich auch für den einheimischen Bierproduzenten ;-)
Die Wasserqualität in der Rhön ist schon einzigartig. Wer das nicht glaubt, kann sich gerne mal das doch sehr kalkhaltige Wasser in der mainfränkischen Region anschauen.

Ich finde es super, dass die Brauerei mit der Aktion die Region aktiv unterstützt.
Die Krombacher Brauerei hatte mit ihrem Programm, den Regenwald in Afrika zu schützen, ziemlich den Bierabsatz nach oben treiben können. Das war teilweise wohl auch dem Umstand zu Verdanken, weil manch einer beim Krombacher-Trinken ein gutes Gefühl hatte einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten.

Im Hinblick auf den Start der Grillsaison und der vielen regionalen Feste, die ab Mai im Landkreis Fulda stattfinden, sollte man - sofern es noch nicht passiert ist - beim Bierkauf auf regionale Produkte achten.

Das schont zum einen den Geldbeutel ein wenig (hat sich jemand mal den Preis für eine Kiste Beck's Bier angeschaut), unterstützt einheimische Arbeitsplätze und hilft nun dank der "20 Cent pro Kiste" Aktion zusätzlich unserem Unesco-Biosphärenreservat.

Also ich werde für die Grillsaison definitiv Hochstift Pils einkaufen.

Mittwoch, 23. April 2008

Berichterstattung Plappert-Prozess: FZ - ON 1:0

Eigentlich sind wir es in der osthessischen Region gewohnt, dass das Team der Osthessen-News sehr schnell aktuelle Nachrichten einstellt.
Der ein oder andere mit dem ich mich unterhalte ist sogar der Ansicht das man keine Print-Nachrichten mehr braucht, weil Osthessen-News schneller informiert. Ich bin da mittlerweile ein wenig anderer Meinung. Früher hatte ich den gleichen Eindruck. Doch seit ich selber von Zeit zu Zeit Nachrichten im Internet veröffentliche (OstHessenWeb.de) hat sich der Zauber schneller Nachrichtenpublikationen ein wenig bei mir gelegt.

Selbst geschriebene Texte machen eben ein klein wenig mehr Aufwand als einfaches Kopieren und Einfügen ;-)

Am heutigen Tage war die Fuldaer Zeitung aber echt fix muss ich zugeben. Bei der FZ Seite, die ich besucht habe aus Neugierde bezüglich meines Eika Eintrages habe ich die Breaking News (warum schreibt man da nicht besser Kurzmeldung oder Eilmeldung) bei der Fuldaer Zeitung gesehen.

Definitiv war die FZ bei der Urteilsverkündung des Plappert-Prozesses, wo es unter anderem um Einbruch, Diebstahl und Hehlerei im Zusammenhang mit Militaria Sachen ging, einen Tick schneller.

Ich habe die Screenshots in kurzen Abständen gemacht:


Fuldaer Zeitung mit Breaking News (23 Apr 2008 15:32:25)


Osthessen-News ohne den Plappert-Prozess (23 Apr 2008 15:32:15)

Relativ schnell ist das ON Team aber schon. Nach kurzer Zeit wurde die Nachricht eingestellt.

Meldung online bei Osthessen-News (23 Apr 2008 15:41:48)

Meiner Meinung nach könnte die Fuldaer Zeitung sehr schnell Osthessen-News den Platz - schnellstes Medium der Region zu sein - wieder abnehmen. Das haben sie beim Plappert-Prozess bewiesen.

Sollten die Verantwortlichen bei der FZ in ihrer Publikationsstrategie etwas ändern, könnte Osthessen-News sehr schnell der Verlierer sein. Das bessere Redaktionssystem hat die Fuldaer Zeitung meiner Meinung nach schon und Dinge die einem Internetbenutzer mittlerweile lieb geworden sind wie z.B. der Einsatz von RSS Technologie sucht man bei Osthessen-News vergeblich.

Die Fuldaer Zeitung rüstet auf. Die Verantwortlichen bei Osthessen-News sollten sich nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen sondern weiter versuchen immer besser zu werden.

Es könnte sonst durchaus sein, dass man sich daran wieder gewöhnt, dass die Fuldaer Zeitung das schnellste Medium der Region wird.

Nachrichtenübermittlung beim Plappert Prozess: FZ Team - ON Team 1:0


(Nur mal so am Rande bemerkt...ich habe für diesen Eintrag jetzt ca. 25 Minuten 30 Minuten benötigt)

;-)

Wechselbad der Gefühle bei Eika

Heute morgen habe ich noch in der Fuldaer Zeitung gelesen, dass es schlecht um Eika Kerzen bestellt ist.

Im laufe des heutigen Tages scheint aber eventuell ein Investor gefunden zu sein, der einen großen Teil der Arbeitsplätze (160 von 170 Arbeitsplätzen) bei Eika erhalten möchte. So hat es zumindest die Insolvenzverwalterin verkündet wie man bei der FZ Online lesen kann.

Ich drücke mal die Daumen das das klappt. Es wäre für das 1824 gegründete traditionsreiche Fuldaer Unternehmen, dass im Moment insolvent ist, echt wünschenswert.

Parkour in Fulda

Kennt jemand den James Bond Film Casino Royal?

Wenn dieser Frage ein Kopfnicken folgt, dann ist bestimmt die Verfolgungszene mit halsbrecherischen Stunts gut im Kopf geblieben. Zumindest ist es bei mir so.

Bei der Verfolgungsszene wird Le Parkour - eine von David Belle begründete Sportart - eingesetzt. Parkour basiert auf einer Bewegungsmethode die Méthode Naturelle genannt wird. Sie wurde David Belle von seinem Vater beigebracht und ist heute noch Teil des Trainingsprogramms der französischen Armee. Er hat die Methoden der Méthode Naturelle für eine Art der Fortbewegung in den Vorstädten von Paris adaptiert.

Die Wikipedia beschreibt Parkour unter anderem so:
Le Parkour kann prinzipiell überall, sowohl in natürlichem wie in urbanem Umfeld praktiziert werden. Der Traceur überwindet dabei alles, was ihm an Hindernissen in den Weg kommt. In einer urbanen Umgebung werden Pfützen, Papierkörbe, Bänke, Blumenbeete und Mülltonnen ebenso wie Bauzäune, Mauern, Litfaßsäulen, Garagen und unter Umständen Hochhäuser und Hochhausschluchten übersprungen und überklettert. Die Hindernisse selbst dürfen jedoch nicht verändert werden, weil es darum geht mit dem vorhandenem Umfeld zurecht zu kommen. [Quelle: Wikipedia.de]
Was hat das nun mit Fulda zu tun?

Es gibt in Fulda auch einige Anhänger dieser Sportart. Die Fuldaer Traceure Phillip, Andreas und Dario habe ich über dieses Video bei youtube gefunden. An verschiedenen Orten in Fulda (Steinschule, Dom und Umgebung, Innenstadt, Dom-Gymnasium, Schlossgarten, Karstadt, Esperantohalle, Bahnhof, ZOB) gehen Sie ihrer Leidenschaft für diesen Sport nach.



via youtube von T045Tbr0Tnr1

Es sollte aber unbedingt berücksichtigt werden, dass man die Sachen die auf dem Video zu sehen sind nicht untrainiert nachmachen sollte.

Dienstag, 22. April 2008

Der elektrische Beichtstuhl neu in der Blogroll

Ein Eintrag in der Gruppe Osthessen, die man bei XING, einer Möglichkeit um das eigene Netzwerk aufzubauen und zu pflegen, finden kann, bin ich vor einigen Tagen auf Frau Melle aufmerksam geworden.

Ich habe ihre Vorstellung gelesen und auch neugierig ihren verlinkten Blog angeklickt. Ihre Texte haben mir sehr gut gefallen. Das hat mich nach einigem Lesen nicht mehr verwundert, denn als Frau vom Fach - sie betreibt eine Textfabrik - ist das auch gleichzeitig eine Referenz für bestehende oder neue Kunden.

Ihren Blog
Der elektrische Beichtstuhl
Ein elektrischer Beichtstuhl??? Der ist ungemütlich, er zwickt und kneift und man wird dazu gebracht, Dinge zu sagen, die man lieber für sich behalten hätte! Das Beichtgeheimnis wird hier in aller Öffentlichkeit ignoriert und die Absolution gibt es an anderer Stelle! Also: Nimm Platz und sei gewappnet!!!
kann man nun auch in der Blogroll Interessantes finden. Ich habe sie angeschrieben und mich nach Informationen zu ihrem Blog erkundigt.

Nach ihrer Zitaterlaubnis stelle ich die Antwort einfach mal hier ein...

"...Da ich gern und viel erzähle, mir viel im Kopf herumgeht und ich gern Menschen und deren Verhalten beobachte, schreibe ich nach Möglichkeit im einwöchigen Turnus etwas dazu.
Letztlich geht es einfach darum, wie ich die Welt um mich herum wahrnehme..."
Wer also nach einer kreative Texterin sucht sollte sich die Arbeiten von Frau Melle einmal anschauen.

Dienstag, 15. April 2008

Fulda-Channel auf Jaiku

In der letzten Woche bin ich auf Jaiku aufmerksam geworden. Jaiku ist, wie das momentan mehr bekannte Twitter, ein Mikro-Blogging-Dienst.

Sanne hat mir heute mit einer Einladung die Möglichkeit gegeben den Dienst Jaiku näher kennenzulernen.
Bei meinen ersten Schritten auf dieser Plattform habe ich festgestellt, dass die Region Fulda dort kaum vertreten ist. Um ein wenig Werbung für die Power-Region aus der Mitte Deutschlands zu machen, habe ich direkt einen eigenen Channel für Fulda angelegt.

Jedes Jaiku Mitglied kann nun direkt im Fulda-Channel posten. Das ist einfach möglich, durch das Voranstellen des von #fulda.

Mit
"#fulda Fulda-Channel in Jaiku ist Thema auf http://fuldablogger.blogspot.com"
kann man einfach einen Eintrag direkt von seinem Jaiku Interface im Channel machen. Der Channel hat einen eigenen RSS Feed Fulda auf Jaiku.

Wer daran interessiert ist und auch dem Fulda-Channel beitreten möchte, kann hier eine Einladung anfordern.

Mich findet man hier: http://spetzekille.jaiku.com

Jaiku

Ich bin nun auch bei Jaiku.



Viele sind ja schon bei Twitter angemeldet. Aber in der letzten Woche bin ich auf Jaiku aufmerksam geworden. Jaiku bietet ähnliche Dienste wie Twitter an und wurde im letzten Jahr von Google übernommen.

Wer ein wenig mehr über Twitter vs. Jaiku lesen möchte kann das bei Jens machen.

Sanne hat mich freundlicherweisse eingeladen :-)

Aktuell kann man nur über Einladungen den Dienst in Anspruch nehmen. Ähnlich war es auch als Google Gmail bekanntgemacht hat. Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein bis man sich auch bei Jaiku ganz normal anmelden kann.

Wer interessiert ist findet meine Jaiku Seite hier: spetzekille.jaiku.com

Freitag, 11. April 2008

LNG näher am Kunden

Diesen vorläufig angebrachten Hinweis konnte man noch Mitte März fotografieren.

Wie man bei OstHessenWeb.de lesen kann, ist die Lokale Nahverkehrsgesellschaft (LNG) nun komplett in die Fuldaer Richthalle umgezogen.

Das provisorische Schild dürfte an der Tür nicht mehr zu finden sein.

Der Landkreis Fulda sowie die kreisangehörigen Städte und Gemeinden mit Ausnahme der Stadt Fulda bilden die Lokale Nahverkehrsgesellschaft, welche für den kreisweiten Busverkehr zuständig ist. Der schienengebundenen Personennahverkehr fällt in das Aufgabengebiet des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV).

Laut der Nachricht sind in der Richthalle nun helle und freundlich gestaltete Räume sowie ein modernes Mobiliar für die LNG verfügbar.

Wie das wohl dann dort in den Räumen im Kreishaus ausgesehen hat? Dabei bin ich mir bewusst geworden, dass ich die alten LNG Räumlichkeiten im Kreishaus, wo die LNG seit ihrer Gründung vor 13 Jahren untergebracht war, noch nie gesehen hatte.
Termine mit dem Arbeitskreis Nahverkehr waren dort immer in anderen Räumen.

Ich kann mir aber schon ungefähr ausmalen wie es da ausgesehen hat. Ein wenig mehr Licht und eine hellere Büroausstattung dürften bestimmt nicht geschadet haben.
Landrat Bernd Woide hat in ähnlicher Art auch den großen Konferenzraum im Landratsamt, in dem unter anderem auch immer die Sitzungen der Ausschüsse des Kreistages stattfinden, gestalten lassen.

Persönlich denke ich, dass es eine absolute Bereicherung war, dass Helligkeit und moderne Technik in diesen zentralen Raum im Landratsamt eingezogen sind.

Mittwoch, 9. April 2008

Fulda verwöhnt

In der aktuellen mobil - Kundenmagazin der Deutschen Bahn - kann wieder etwas über Fulda gelesen werden.



Fulda verwöhnt ist die Überschrift eines kleinen Beitrags, der sich nach schnellem Überfliegen als Werbung für das Esperanto Hotel in Fulda entpuppt.


Die Deutsche Bahn klopft über ihren Dienst Ameropa für das Esperanto und die Stadt Fulda die Werbetrommel.

Mittwoch, 2. April 2008

Salon Kopfgärtner

Bei den Blogpiloten gibt es eine Rubrik "Wie sag ichs meinen Eltern". Dabei beschreibt Tim O'Reilly was er unter dem Begriff Web 2.0 versteht.

Wie würde ich Web 2.0 beschreiben? Mir ist dabei Katharina eingefallen.
"Web 2.0 ist, wenn du deinen nächsten Termin zum Haare schneiden durch den Hinweis in einem Weblog machst."
Ich hatte hier von Katharina und ihrem neuen Salon Kopfgärtner gelesen. Nach einer netten und unkomplizierten Kontaktaufnahme war mir klar: Wenn ich schon über den Salon irgendwann einmal blogge muss ich auch mal dort gewesen sein.

In Großenlüder-Uffhausen bietet sie Ihre Dienstleistungen für Damen (Färben und Tönen, Schneiden und Frisieren, Pflege, Umformung (inkl. Schnitt)), Herren (Schneiden und Frisieren, Färben und Tönen) und Kinder und Kosmetik (z.B. Kopfmassage, Maniküre oder alles was eine Braut so an ihrem Hochzeitstag braucht) an.

Von Eichenzell ist Uffhausen nicht gerade ein Katzensprung, doch mit Hilfe der Fulda-West-Umfahrung längstens nicht mehr so schlimm wie noch vor Ihrer Entstehung.

Ich hab den Salon gefunden, der direkt an der Hauptstraße von Uffhausen liegt, und war sogar fast pünklich vor Ort. Meine drei Minuten Verspätung wären wahrscheinlich nicht passiert, wenn ich nicht den Weg durch Großenlüder hindurch genommen hätte. Jeder der das besser machen möchte nimmt am besten die Ortsumfahrung und dann einfach zweimal rechts abbiegen um nach Uffhausen zu kommen.

Eine Parkplatzsuche war kein Problem. Man konnte sehr gut auf dem Parkstreifen direkt an der Straße das Auto abstellen.

Die Beratung empfand ich als sehr gut. Ich habe einen sehr einfachen Haarschnitt. Das hat sie bestimmt auch gleich gesehen.
Nachdem wir abgeklärt hatten wie mein Haarschnitt wieder in Form gebracht wird, hat sie mich noch auf meine "Geheimratsecken" (familienbedingtes Problem - mein Opa hatte die auch schon) hingewiesen und gefragt ob man sie da etwas machen soll. Wir haben das dann aber gelassen, da ich mir des Problems bewusst bin und dazu stehe ;-)

Nach ein wenig Smalltalk, immer mehr Haaren, die auf meinen Schultern und auf dem Boden gelandet sind und meinem Wasserglas, dass Katharina mir angeboten hatte und das nach und nach leerer wurde, war der trockene Haarschnitt dann auch schon vollendet.
Nach dem Spiegel-Check und der abschließenden Frisurkontrolle sind wir fertig gewesen. Der nächste Kunde hatte schon neben mir auf dem Stuhl Platz genommen.

Ich habe dann noch den günstigen Preis von 10 Euro für den trockenen Haarschnitt bezahlt und bin mit dem Versprechen an Katharina diesen Blogeintrag und den Eintrag im Branchenbuch von OstHessenWeb.de zu machen wieder über die West-Umfahrung von Fulda nach Hause gefahren.

Wie mir Katharina erzählt hat, finden neue Kunden hauptsächlich durch die gute alte "Mund-zu-Mund-Propaganda" den Weg zu ihrem Salon.

Der Salon Kopfgärtner hat 2 Bedienplätze, einen Waschplatz und aktuell bietet Katharina ihre Dienste nur auf Termin (Tel.06648-629330) an. Es gibt noch keine festen Öffnungszeiten und sie richtet sich direkt nach den Anfragen.

Montags, Mittwochs, Donnerstags und Samstags ist sie in Uffhausen direkt erreichbar. Dienstags und Freitags können auch Termine bei ihr in Pilgerzell gemacht werden, wo sie auch noch arbeitet.

Sie möchte ihre Kunden nicht warten lassen und kann nach eigener Aussage so die Zeit einplanen, die sie auch wirklich braucht. Sie bietet dann ein sehr hochwertiges Beratungsgespräch an und geht auf die Wünsche der Kunden ein.

Eine Sache die ich nicht benötige aber die vielleicht für die ein oder andere interessant ist ist ihre Dienstleistung - Make-Up -. Das heißt, dass sie auch Bräute an ihrem schönsten Tag im Leben mit Beratung, Probestecken, der Brautfrisur und Make-Up inkl. Hausbesuch begleitet.

Gute Beratung, gute Preise und eine wirklich nette, kompetente Friseurmeisterin und Diplômé Coloristin sind eine Weiterempfehlung des Salons Kopfgärtner absolut wert. Ich habe mir die aktuelle Preisliste von ihr einmal schicken lassen und hier kann man sie sich anschauen:




Für mich als Eichenzeller ist einzig der doch recht zeitaufwendige Weg nach Uffhausen vielleicht ein Kriterium, das sie nicht meine "Stamm-Kopfgärtnerin" wird.