Donnerstag, 29. Mai 2008

BSI kickt MS Office raus

Das BSI, der zentrale IT-Sicherheitsdienstleister des Bundes ersetzt seine Microsoft Office Installationen durch Star Office von SUN, dem als Basis das freie Open Office zu Grunde liegt.

Sie setzten auf Star Office, weil es in den unterschiedlichen Systemen (Windows XP und Debian Linux im Einsatz) am Besten verwendet werden kann. Logischerweise muss durch den Umstieg auf das freie Dateiformat ODF einige Arbeit bei der Umstellung von Dokumentenvorlagen gemacht werden. Die Arbeit lohnt sich aber, da man nun auf Basis freier Technologie alle Dokumente verwalten kann und eine wirkliche Herstellerunabhängigkeit erreicht.

Dokumente werden - so wie man es auch im Normalfall machen sollte - im Standard-Versandformat PDF per Mail weggeschickt. Ich kann manchmal immer noch nicht verstehen, wenn manche Leute Dokumente mit Informationen, die nicht weiterverarbeitet werden sollen, in einem anderen Format verschicken. Hier denke ich an die vielen Word-Dokumentversender ;-)

Ich muss sagen, dass ich den Schritt gut finde. Ich selber nutze Windows XP und unterschiedliche Linux Distributionen (SuSE, Ubuntu, Debian) und gehe schon lange genauso vor. Das die Produktivität sich erhöht beim Einsatz in heterogenen System-Umgebungen, habe ich selber austesten können.

Ich empfehle mittlerweile für Office Programme nur noch Open Office einzusetzen.

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