Sonntag, 22. Juni 2008

H&M in Fulda?

In der Fuldaer Zeitung konnte man darüber lesen, dass Bernd Kirchner, ein Investor für ein Immobilienobjekt an der Bahnhofstraße/Ecke Lindenstraße in Fulda Verhandlungen mit dem schwedischen Konzern H&M führt.

H&M ist eine Marke, die besonders die Frauenwelt in Verzückung geraten lässt. Der Modekonzern Hennes & Mauritz aus dem Norden expandiert sehr stark in Europa. In der Vergangenheit hat er leider aber immer einen Bogen um unsere Region gemacht. Es gibt H&M Läden in Bad Hersfeld, Frankfurt und Würzburg.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass direkt Shopping-Reisen veranstaltet wurden, bei denen der Einkauf bei H&M nur der Beginn einer längeren Runde durch weitere Geschäfte war.

Es wäre sehr gut, wenn Bernd Kirchner helfen würde, dieses Manko im Fuldaer Einkaufsleben aufzuheben. Ich könnte mir fast denken, dass die Fuldaer Damenwelt durchaus gewillt sein könnte ihm dann ein kleines Denkmal irgendwo aufzubauen ;-)

Sollten da die Pläne wirklich konkret werden, wäre es meiner Meinung nach wünschenswert, wenn keine halben Sachen gemacht werden. Würzburg hat beispielsweise ein H&M das wirklich ein sehr gutes Sortiment hat und von der Größe und Lage der Immobilie mit dem Objekt in Fulda vergleichbar ist.

Wenn der schwedische Konzern überzeugt werden kann, dass H&M in der Bahnhofstraße gut aufgehoben ist, dann sollten nicht nur Einkaufsmöglichkeiten für die Damen, sondern genauso wie in Würzburg auch für die Herren geschaffen werden. Eine eigene Abteilung für Baby, Kinder und Umstandsmode für werdende Mütter wäre dann die Krönung für ein Ladengeschäft dieser Art.

Gerade in einer familienfreundlichen Region wie Fulda ist bei den Verhandlungen hoffentlich daran gedacht worden, dass zumindest zur Sprache zu bringen. Sollte dass nicht der Fall sein, wäre es gut noch mal darüber nachzudenken.

Ich bin gespannt wie und ob sich da eine weitere Lücke im Fuldaer Einkaufsangebot schließen lässt. Im Hinblick auf den Konkurrenzkampf der Stadt mit ihren umliegenden Gemeinden sollten meiner Meinung nach alle Entscheidungsträger aus Politik und Standortmarketing versuchen den Investor bei seinen Verhandlungen zu unterstützen.

H&M in der Bahnhofstraße ist meiner Meinung nach genau der Magnet, der in der Vergangenheit immer für eine stärkere Anziehung in die Innenstadt gesucht wurde.

Kommentare:

Anonymous hat gesagt…

Da sind wir mal völlig deiner Meinung. Ein H&M wäre der Magnet für die Fuldaer Innenstadt.

Frank Burek hat gesagt…

Ein Magnet schon und auch ein sehr guter - gar keine Frage. Die Ansiedlung von H&M in der Innenstadt hat aber auch seine Schattenseiten. Diese werden vor allem die etablierten Modeläden zu spüren bekommen! Ein guter Branchenmix entsteht meiner Meinung nach dadurch nicht. Wenn H&M dann nur mit der Damenabteilung nach Fulda zieht, würde ich eher das Herkules empfehlen. Hier hat man die Möglichkeit vor Ort zu parken, die Frau einkaufen zu lassen und in den Kneipen eins, zwei Bier zu trinken :-)

piano93 hat gesagt…

Ein H&M wäre definitiv ein Magnet...Christinas Kommentar mit dem Verleich zu Herkules ignorier ich jetzt mal. Klar wäre es mehr Konkurrenz aber ist das denn so schlecht? Und in anderen Städten funktioniert es schließlich auch. (Bad Hersfeld, das beispielsweise ja noch kleiner als Fulda ist)
Es wäre wirklich mal nötig ein H&M in Fulda einzurichten.

Frank Burek hat gesagt…

Das Thema interessiert mich heute sehr, da (FZ) die Galeria Kaufhof einen neuen Gesch.führer bekommt und die Kommentare von Herrn Dierks zu den Innenstadtplänen, Emaillierwerk, etc. aus meiner Sicht recht behalten werden. Es reicht bald nicht mehr aus vom Bahnhof bis zum Herkules rennen zu müssen, nein in Zukunft darf man noch einen Abstecher bis hinter das alte Obi machen. Fulda findet doch überhaupt nicht innen statt - Fulda findet in ganz Fulda statt! Auf diese Rennerei haben Familien sicher keine Lust und keine Zeit - man hat außer den (vollen) Einkaufstüten leider noch mehr zu schleppen. Und mal hier parken, mal da parken - was soll dieser Schei... - der auch noch im teuer ist, 1Euro für stellenweise gerade mal 20 Minuten! Das ist doch unnötiger Stress, gerade für Familien. In Bezug auf Hersfeld kann ich nur sagen: hier stimmt die kleine Einkaufswelt mit nahen günstigen Parkmöglichkeiten! Meiner Meinung sollte sich Fulda voll und ganz auf die Region vom Buttermarkt bis hoch zur Lindenstraße konzentrieren. Auf dem Uniplatz würde ich ein Einkaufszentrum errichten (doppelt so hoch wie Karstadt), darunter ein Mega Parkhaus und die umliegenden Kaufhäuser mit überdachten Wegen einbinden. Ich würde auch den kompletten Buttermarkt überdachen :-).
Es muss ein echtes Zentrum geschaffen werden, statt alles noch mehr auszuweiten!

Sven hat gesagt…

Was ist denn mittlerweile aus dem H&M in Fulda geworden? Ist der entstanden? Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass der nicht gut ankäme und ich glaube auch nicht, dass das die anderen Geschäfte kaputt machen würde. Woanders funktioniert ein Nebeneinander doch auch und wenn die Leute ansonsten eben einfach in Städte fahren, wo es H&M gibt, dann ist das ja der gleiche verlust für die anderen.