Samstag, 30. August 2008

Bock auf Böcke

Samstag Abend vor einer Woche hatte ich es doch noch zur Veranstaltung von Heike Böcke geschafft. Kurz vor 21:30 Uhr war ich im Schlosspark angekommen und hatte mich auf den Weg zum Pavillon, in dem der Theatermonolog der Fuldaer Künstlerin sein sollte, gemacht.

Meinen Regenschirm hatte ich im Auto liegen lassen. Super intelligent von mir. Das wurde mir erst bewusst nachdem bei meinem Weg zur Veranstaltung die ersten Regentropfen langsam auf mich herunterkamen.

Beim Bezahlen des Eintritts hatte man aber sofort gemerkt, dass die Organisatoren der Veranstaltung mitgedacht haben. Mit dem Ticket zusammen wurde aber gleich noch ein Plastikregenüberwurf ausgegeben. Das war wirklich super, denn so konnte man sich die nassen Haare und nasse Kleidung ersparen, nachdem man sich erst einmal unter die trocken haltende Schutzhülle "reingewurschtelt" hatte. Es war gar nicht so einfach ;-)

Nachdem sich alle wasserscheuen Besucher - es gab auch die Harten die dem Regen getrotzt haben - von "Frau des Dracula" unter der Plastikfolie in Sicherheit gebracht hatten warteten wir in kleinen Sitzgruppen auf den Beginn.

Da ich mir die Frau des Dracula erstmalig angehört hatte, war ich doch vom Beginn überrascht. Direkt hinter mir mit einer "gemeinen Lache" begann die Vorstellung und nachdem ich eine schwarze Figur im halbdunkel erkannt hatte, kam die Hauptperson aus diesem Halbdunkel auf die Bühne gelaufen und hat mit ihrem Monolog begonnen.

Ich bin ein Gelegenheitskulturgenießer genieße nicht regelmäßig Theaterkultur und muss sagen, dass mir das Stück sehr gut gefallen hat. Es war schon einigermaßen schwere Kost die ich an diesem Abend gehört hatte, doch mein allgemeiner Eindruck war und ist absolut positiv.

Heike Böcke die an diesem Abend das Publikum direkt wieder in ihren Theatermonolog mit einbezogen hatte, gehört mein tiefster Respekt. Durchgeweicht vom Regen hat sie nach einem langen Applaus ihren vielen Helfen gedankt und dann sich kurz entschuldigt um aus ihren vollkommen durchnässten Kleidungsstücken herauszuschlüpfen.

Die Einladung nachher noch einen Wein zu trinken und ein wenig sich auszutauschen hatte ich erstmal abgelehnt, da auch bei mir meine Hose durch den Regen doch ein wenig feucht war.

Ich werde versuchen mir den Theatermonolog im nächsten Jahr noch einmal anzuschauen und - im Gegensatz zur lokalen Nr.1, die nur einmal über eine Sache schreiben - erneut darüber berichten.

Und falls du das hier lesen solltest, Heike: Ja ich weiß ich hätte mehr über den Inhalt schreiben sollen und nicht so viel über den Regen ;-) Ich versuche das im nächsten Jahr besser zu machen.

Keine Kommentare: