Dienstag, 16. Dezember 2008

Weihnachtsbaum von Beeren-Ortlepp

Am Wochenende war für mich der Termin "Weihnachtsbaum besorgen" angesagt. Wie in den vergangenen Jahren bedeutet dies einen kleinen Ausflug zur Firma Ortlepp nach Eichenzell-Rothemann zu machen.
Es ist einer der Orte, an dem man im Landkreis Fulda selber seinen Weihnachtsbaum schlagen kann.


Hier konnte man am vergangenen Wochenende am Samstag und Sonntag selber seinen Baum für die Weihnachstszeit aussuchen. Wer wollte hatte die Möglichkeit direkt in die Schonung hinein zulaufen und dort selber zum Baumsucher zu werden.

Wer es bequemer wollte, suchte sich seinen Baum am Eingang direkt aus einer Auswahl von Bäumen aus. Das hat dann ein wenig mehr gekostet wie den Nadelbaum direkt selber zu schlagen. Wenn man es selber gemacht hat, kostete ein Baum 12,00 EURO und eine Normanntanne 16,00 EURO.

Hinein ging es direkt in den Weihnachtsbaumbestand.


Am Eingang konnte man einen kleinen Blick über das Gelände werfen. Im Hintergrund kann man den Steinhauk erkennen. Danach konnte man auf vorbereiteten Wegen direkt ins Gelände mit den vielen Bäumen hineingehen.


Die interessanten Bäume waren nicht direkt am Wegrand zu finden. Also runter vom Weg und hinein und ganz nah ran an die verschneiten Bäume. Teilweise waren schon vorgetrampelte Pfade zu sehen und teilweise musste man auch selber durch den Schnee stapfen und den Pfad für andere bereiten.


Am Rand des Geländes hatte man einen schönen Blick auf das verschneite Rothemann.


Doch die Zeit drängte, denn noch war es früh am Morgen und ich war unter den ersten Baumsuchern an diesem Tag.


Auf der Suche nach "Dem einen Baum"...


Doch irgendwann - die Anzahl an Suchenden stieg langsam immer mehr an - war es soweit. Ich hatte ihn gefunden.

Weihnachtsbaum 2008

Los ging es. Der Baum wurde umgesägt und rausgezogen. Danach habe ich ihn zum Eingang getragen, wo die Bäume in Netze verpackt wurden. Im Anschluss ans Einpacken wechselten 16,00 EURO kurz ihren Besitzer und der Baum wurde im Auto sicher verstaut.

Es blieb noch Zeit einen leckeren Glühwein bei Ortlepps zu trinken bevor es wieder nach Hause ging.

Schneemann Nummer Eins

Anfang Dezember wurde Hessen von einem ordentlichen Tief besucht, dass sehr viel Schnee mitgebracht hatte.
Eine tolle Sache war, die Möglichkeit endlich den Baustoff Schnee in schöne Formen zu bringen.
Kurz gesagt, mit O. habe ich begonnen den ersten Schneemann des Jahres zu bauen. Ein voller Erfolg wie ich im Nachhinein berichten kann.

"Hallo, mir geht es gut", rief der Schneemann glücklich (-:


Leider war ihm kein langes Leben beschieden. Es war einfach zu warm und der Schnee ist nicht liegen geblieben. Der arme Schneemann hat dann mit steigenden Temperaturen sehr schnell an Leibesumfang verloren. Am Abend seines ersten Lebenstages hatte er schon sehr stark geschwankt und kurze Zeit später hat das Tauwetter ihn umgeworfen.
In den folgenden Tagen wurde er immer kleiner und kleiner und kleiner bis nur noch Überreste von ihm zu finden waren.

Das war es dann mit Schneemann Nummer 1.

Ich hoffe es kommt bald wieder ein wenig Schnee, damit Schneemann Nummer 2 wieder winken kann.

Donnerstag, 11. Dezember 2008

Buchsuche und Recherche mit Google

Heute habe ich mir die Buchsuche von Google mal genauer angeschaut. Bisher war das einer der Dienste, die ich zwar kannte aber noch nie aktiv genutzt habe.

Die Bücher werden dann in verschiedenen Aufbereitungsdarstellungen angeboten. Manche Bücher sind noch urheberrechtlich geschützt und können deshalb nur in der Übersicht angezeigt werden. Bei anderen Büchern haben die Verlage einige Auszüge eingestellt. Man hat die Möglichkeit sich Bücher in die eigene Bibliothek des Benutzerkontos zur Wiedervorlage hinzuzufügen.

Dann gibt es aber auch Bücher, bei denen keine Urheberrechtsverletzungen möglich sind, da sie vor sehr langer Zeit schon veröffentlicht wurden. Ich habe mir als Beispiel einmal folgendes Buch ausgewählt.

Deutsche Sagen
Von Jacob Grimm, Wilhelm Grimm, Herman Friedrich Grimm
Veröffentlicht von Nicolai, 1816
Original von Bayrische Staatsbibliothek
Digitalisiert am 23. Juli 2008
464 Seiten

Das sind die Informationen, die man auf der "Über dieses Buch" Seite angezeigt bekommt. Weitere Informationen auf dieser Seite sind Stichwörter zum Buch, eine Inhaltsübersicht, Ansicht von ausgewählten Seiten und ein Hinweis auf andere Ausgaben. Es besteht die Möglichkeit das Buch direkt zu durchsuchen. Das Buch kann online gelesen oder auch als PDF auf den eigenen Rechner geladen werden. Wer es lieber real in der Hand halten möchte bekommt eine Möglichkeit zum Kaufen des Buches angezeigt oder auch eine Suchmöglichkeit angeboten, in welcher Bibliothek man das Buch ausleihen kann.

Ich habe einmal als Suchbegriff "Rhön" angegeben und bekam einige Stellen aus dem Buch als Ergebnis geliefert. Die Sage 113 dreht sich ums "Rote Moor". Beim Online-Lesen des Buches hat man die Möglichkeit verschiedene Funktionen auszuführen: Ansicht verkleinern oder vergrößern, eine Seite anzeigen oder zwei Seiten anzeigen, Seite festhalten oder ziehen, Vollbild anschalten oder einen Bereich dieser Seite speichern, senden oder einbetten. Ich habe mich einmal dazu entschlossen den Text über die Moor Jungfern gleich hier anzuhängen. Der Bereich war einfach auszuwählen, Funktion aufrufen, sich entscheiden ob den Bereich als Bild oder nur den Text haben möchte, dann einfach die Funktion Blog senden aufrufen und...

Hier ist der Auszug:

Deutsche Sagen Von Jacob Grimm, Wilhelm Grimm, Herman Friedrich Grimm:

"HZ Die Moor Iungfern Iiger Brieft über die hohe Rhön l 144 Il 3 3 Auf der Rhone ist ein Sumpf genannt das ro the Moor Nach der Volkssage stand daselbst vorzeiten ein Dorf Namens Pop Pen rode das ist nunmehr versunken Auf der Moorfläche bei Nacht schweben Lichtchen das sind Moor Jungfern An einem andern Ort ebendaselbst liegt auch das schwarze Moor schon in alten Urkunden so genannt und die Sage weiß auch hier von einem versunkenen Dorf von welchem noch ein Pflaster übrig ist Namens die steinerne Brücke "

Alternativ hätte man ihn auch noch mit einem angebotenen Quellcode einbinden können. Wenn man sich diese Stelle nur für eine spätere Verwendung in Erinnerung behalten möchte, kann man Bild oder Text auch an Google Notizen schicken.

Auf den ersten Blick und mit dem ersten Testen der Funktionen muss ich sagen, dass es ein recht interessantes Werkzeug ist. Wer bspw. Ahnenforschung betreibt oder sich für alte Bücher und alte Texte interessiert sollte sich auf jedenfall diesen Google Dienst einmal genauer anschauen.

Freitag, 5. Dezember 2008

Import gelungen

Ich habe vor ein paar Tagen mein Blog hier auf die Technik von "Blogger in Draft" umgestellt. Eine der nützlichen neuen Funktionen ist eine Import und Export Funktion, die Blogger nun seinen Bloggern zur Verfügung stellt.

Da ich den Fuldablogger inhaltlich neu ausrichten möchte, habe ich mir schon überlegt, was ich mit den vielen alten Einträgen, die ich da im letzten Jahr gemacht habe, machen könnte. Die neue Funktion war eine ideale Lösung. Mit ihr habe ich alle Einträge hier in dem Blog importiert.
Wenn man die Export-Funktion benutzt hat, kann man aber auch die durch sie generierte XML-Datei in andere Blog Werkzeuge importieren oder als Datensicherungsfunktion nutzen.

Ich werde die meissten Einträge, die auch inhaltlich ohne Probleme hier stehen können, direkt mit Ihren Texten und Kommentaren nach und nach hier freischalten.

Interessiert werde ich mal beobachten, ob die vielen neuen Einträge dann auch die Besucherzahlen - und hier besonders die durch Suchmaschinen hergeführten Besucher - nach oben bringen wird.

Alle Einträge die vorher unter http://fuldablogger.blogspot.com gestanden haben werden auch direkt unter dem Label "fuldablogger" zu finden sein.