Montag, 5. April 2010

iPad und Informationstechnologien

Gerade lese ich ein wenig  iPad Nachrichten.

Dabei sind mir einige Gedanken durch den Kopf gegangen zu IT-Verständnis, kommunalen Investitionen und dem Verständnis wie man Software verwendet.

Bei dem Artikel über das iPad wird von einer Frau geschrieben, die sich wundert, dass man an einem Windows Computer zweimal die Maus drücken muss um etwas auszuwählen.

Da stellt sich mir automatisch doch die Frage, wo man noch irgendwie etwas lernen muss, dass von anderen zum Bedienen vorgegeben wurde.

EDV/IT Unterricht in deutschen Bildungseinrichtungen

Man lernt fast überall bspw. wie man MS Word oder MS Excel benutzen muss. Das Verständnis zum Verwenden einer Textverarbeitungssoftware oder einer Tabellenkalkulationssoftware bleibt da meist auf der Strecke.
Man kann dann Microsoft Office aber kein anderes Textverarbeitungsprogramm. Das Verstehen dahinter geht verloren.

Was macht ein Auszubildender, dessen Arbeitgeber anstatt einem Microsoft Produkt eine andere bspw. freie Software wie Open Office einsetzt um seine IT Lizenz Kosten in der heutigen wirtschaftlichen Lage zu senken und zu optimieren?
Vielleicht sich beschweren, dass man den Schülern in der Schule nur das Funktionen-Schubsen eines einzelnen Produkts beigebracht hat?
Die Alternative ist dann Lernen beim Benutzen oder doch Geld für Lizenzen ausgeben, das man vielleicht auch anders investieren hätte können?

Kommunen investieren in IT von Schulen. Bund und Länder in Ministerien und andere öffentliche Einrichtungen

Warum wird dann immer meist die lizenzpflichtige Software genommen? Man sollte öfter auch mal darüber nachdenken, was man mit dem Geld, dass in falsche IT Investitionen gesteckt wird, obwohl substituierbare Software existiert, noch alles hätte finanzieren können.

Wie könnte eine mögliche Veränderung in der Zukunft sein?

Das gilt auch gerade für zukünftige Generationen. Verständnis und echtes Wissen wie eine Textverarbeitung funktioniert um mit allen möglichen Textverarbeitungsprogrammen  arbeiten zu können und gleichzeitig vielleicht sogar weniger Schulden die man in der Zukunft abbezahlen muss.

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